Exkursionen und Veranstaltungen
Wie aus Schülerinnen und Schülern Journalisten werden
Am 29.01.2026 verwandelten sich die Klassenzimmer der 9a und 8b in kleine Radiostudios. Im Rahmen der bundesweiten Initiative „Journalismus macht Schule“ erhielt die August-Macke-Schule Besuch von einer Redakteurin des Südwestrundfunks (SWR). Das Ziel: Medienkompetenz hautnah erleben und selbst zur Stimme der Jugend werden.
Vom Konsumenten zum Macher
Anstatt Matheformeln oder Geschichtsdaten stand an diesem Vormittag die Praxis im Vordergrund. Die Journalistin gab den Schülern zunächst einen Einblick in ihren Arbeitsalltag: Wie unterscheidet man Fakten von Fake News? Wie recherchiert man neutral? „Es geht darum, Informationen einzuordnen, und die eigene Meinung fundiert zu vertreten“, erklärte die Expertin vor den neugierigen Acht- und Neuntklässlern.
Thema des Tages: Die Wehrpflicht
Die Aufgabe für die Schüler war anspruchsvoll: Die Erstellung eines eigenen Radiobeitrags zum hochaktuellen Thema Wehrpflicht. Das Thema ist für die Jugendlichen besonders relevant, da die politische Debatte über eine mögliche Wiedereinführung oder neue Dienstpflichtmodelle ihre Generation direkt betrifft.
Mit Aufnahmegeräten und Tablets bewaffnet, führten die Schüler Interviews im Klassenzimmer und auf dem Schulhof, formulierten Moderationstexte und lernten, komplexe Sachverhalte in wenigen Minuten radiotauglich zusammenzufassen.
Stimmen der Schüler
„Es war spannend zu sehen, wie viel Arbeit in einem kurzen Radiobeitrag steckt“, resümierte ein Schüler der 8b. Besonders das Thema Wehrpflicht sorgte für hitzige Diskussionen innerhalb der Arbeitsgruppen – genau das, was das Projekt bezwecken will: junge Menschen zur politischen Partizipation anregen.
Rascheln im Klassenzimmer, aber nicht von Schulbüchern: Vor den Schülerinnen und Schülern der Klasse 9 liegen druckfrische Ausgaben der Badischen Zeitung. Im Rahmen des Medienprojekts Zischup (Zeitung in Schule und Ausbildung) erhielt die Klasse 9a im Herbst 2025 hohen Besuch. Eine Redakteurin der BZ tauschte den Schreibtisch im Medienhaus gegen das Pult, um aus dem Nähkästchen des journalistischen Alltags zu plaudern.
Zwischen Deadline und Recherche
„Wie erkennt man Fake News?“ oder „Was macht eigentlich ein Redakteur den ganzen Tag?“ – die Fragen der Jugendlichen zeigten, dass sie sich in den vergangenen Wochen bereits intensiv mit dem Medium Zeitung auseinandergesetzt hatten. Während des Projekts, das traditionell im Herbst eine neue Runde startete, erhielten die Klassen über sechs Wochen lang täglich die gedruckte oder digitale Ausgabe der BZ.
Die Redakteurin erklärte anschaulich, wie aus einer ersten Idee ein fertiger Artikel wird und warum eine sorgfältige Recherche gerade in Zeiten von Social Media wichtiger ist denn je. Besonders spannend fanden die Schüler den Blick hinter die Kulissen: Wie wird entschieden, welches Thema auf die Titelseite kommt? Und was passiert, wenn kurz vor Redaktionsschluss noch eine wichtige Nachricht eintrifft?
Medienkompetenz als Klassenziel
Das Projekt Zischup, das sich speziell an die Klassenstufen 8 und 9 richtet, zielt darauf ab, die Lesekompetenz und das Verständnis für demokratische Prozesse zu fördern. Unterstützt durch Materialien der Pädagogischen Hochschule Freiburg, lernen die Jugendlichen nicht nur das Lesen, sondern auch das Verfassen eigener Texte.
Am Ende des Projekts war klar: Journalismus ist mehr als nur „Texte schreiben“. Es ist das kritische Hinterfragen von Informationen und das Erzählen von Geschichten, die die Menschen in der Region bewegen. Für viele Schüler war dieser Besuch ein Highlight des Projekts, das im Januar 2026 mit der großen Zischup-Beilage seinen Abschluss fand.
Schreinerei-Besuch der Klasse 6c
Die Klasse 6c durfte an einem Vormittag im Januar in der Schreinerei Berger in Kandern-Holzen wie ein richtiger Schreiner/ eine richtige Schreinerin arbeiten, also ein komplettes Werkstück bauen. Es wurde angezeichnet, gebohrt, geschliffen, geleimt und geölt. So entstand im Lauf eines Vormittags für jeden ein komplettes Vier-gewinnt-Spiel. Das war richtig viel Arbeit und hat ganz viel Einblick in die Arbeit einer Schreinerei gegeben. Die Schüler*innen waren mit Feuereifer dabei. Ein ganz großes Dankeschön geht an die beiden Schreinermeister Berger und an Frau Jutta Fellmann von der Stiftung Junges Handwerk, die diesen Tag organisiert und mit geplant hat.
Besuch des Novartis-Schullabors
Im Oktober fuhr die Klasse 6c nach Basel in die Novartis- Zentrale, den Novartis Campus. Dort hatten wir zuerst eine Zeit im NovartisSchoolHub, dem Besucherzentrum. Dort erkundeten die Schüler/innen mit Tablets die Funktionsweise von menschlichen Organen und mögliche Krankheiten. Wenn man ein Organmodel scannt, wird es auf dem Tablet lebendig, man läuft zum Beispiel um das Herz herum und es pumpt wie in Wirklichkeit.
Danach gingen wir auf das Gelände ins Schullabor. Unser Thema war der menschliche Körper und seine Sinne. Nach einem Theorieteil gab es insgesamt 12 Versuche zum Sehen, Hören und Fühlen. Allen machten die Versuche viel Spaß. Ein Besuch bei Novartis ist auf jeden Fall empfehlenswert.
Besuch des Schullabors „Experio Roche“ in Kaiseraugst (Schweiz) durch alle 5. Klassen


























